Kolloquiumsvorlesung Digitale Souveränität

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Treppenhaus im Department Mathematik

Die Digitalisierung verändert unsere Welt, disruptiv, umfassend und unumkehrbar: Sie ändert die strukturellen Voraussetzungen für unsere Wirtschaft, unsere Gesellschaft und unser Verständnis von uns selbst. Digitale Souveränität adressiert die Frage, wie wir diesem Umbruch Gestaltung und Führung geben können, nach eigenem Willen und eigenen Wertvorstellungen. Das betrifft insbesondere die Freiheitlichkeit, die soziale Gerechtigkeit und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnungen der Zukunft.

 

Viele Disziplinen müssen dazu beitragen, keine kann diese Aufgabe innerhalb des eigenen Horizonts lösen. Die Veranstaltung ist entsprechend in hohem Maße multidisziplinär. Sie richtet sich an fortgeschrittene Studierende aus mathematisch-naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen, aus Wirtschafts-, Sozial- und Rechtswissenschaften sowie aus Philosophie und Ethik. Die Veranstaltung ist als Ringvorlesung mit internen und externen Gästen konzipiert. Auf einen Kolloquiumsvortrag folgt jeweils ein diskursiver Abschnitt in Breakout-Gruppen. Themenschwerpunkte umfassen:

  • Zukunft der Wertschöpfung und Wettbewerbsfähigkeit
  • Innere und äußere Sicherheit
  • Meinungsbildung und öffentlicher Raum
  • Konstruktive Anpassung des Rechtssystems
  • Zukunft der Arbeit und partizipative Nutzenverteilung
  • Strukturvoraussetzungen demokratischer politischer Prozesse und Systeme
  • Leistungsfähige Bildung
  • Trustworthy Artificial Intelligence
  • Souveräne digitale Infrastrukturen
  • Neue Narrative für die Basis gesellschaftlicher Solidarität
  • Menschenbild, Weltbild und ethische Reflektion

 

Die Veranstaltung wird ergänzt durch vertiefende Seminare zu ausgewählten Einzelthemen; diese können auch jeweils eigenständig belegt werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der ausführlichen Beschreibung. Diese finden Sie hier.

 

Die Kolloquiumsvorlesung Digitale Souveränität hält Prof. Dr. Johannes Helbig, Department Data Sciences, in Kooperation mit dem Emerging Fields-Forschungsprojekt „Diskurse und Praktiken digitaler Souveränität“; Koordination: Prof. Dr. Georg Glasze, Institut für Geographie & Department Digital Humanities & Social Studies. Die Veranstaltung ist als Ringvorlesung mit internen und externen Gästen konzipiert.

 

Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg