Rechnerbetreuung FAQ

Frequently Asked Questions

  1. Zugang zum PC-Pool via FAUcard?
  2. Warum kann ich mich nicht einloggen?
  1. Wie kann ich mit einer US-Tastatur Umlaute eintippen?
  2. Wie finde ich unter Ubuntu weitere Programme?
  1. Welche Emailprogramme kann ich benutzen und wie konfiguriere ich sie?
  2. Wie kann ich Emailweiterleitungen einrichten?
  1. Kann man doppelseitig drucken?
  2. Kann man farbig drucken?
  3. Kann man Folien bedrucken?
  4. Wie druckt man .docx Dateien aus?
  5. Wie breche ich eigene Druckaufträge ab?
  1. Warum meldet der Acrobat Reader, dass ich zu wenig Platz auf der Festplatte habe?
  2. Wie kann ich Mathematica starten, ohne selbst eine Lizenz zu besitzen?
  3. Was mache ich, wenn Firefox nicht startet bzw. eine Fehlermeldung beim Start anzeigt?
  4. Ist Latex kostenlos und gibt es Latex auch für andere Betriebssyteme?
  5. Kann ich die Farbpalette des Terminals ändern?
  1. Wo finde oder erstelle ich (neue) Ankündigungen?
  1. Wie kann ich alte Daten aus meinem Home – Verzeichnis wiederherstellen?
  1. Gibt es Beamer und was muss man beachten?
  2. Mein Problem ist nicht aufgeführt. Was soll ich tun?
  3. Passwortgenerator

Login

1. Zugang zum PC-Pool via FAUcard?

Der Zugang zu den PC-Pools ist während der Öffnungszeiten des Departments mit einer für das elektronische Schließsystem freigeschalteten FAUcard möglich.

Das Freischalten der FAUcard ist im Department Mathematik bei Herrn Bayer (1. Stock, Zimmer 01.330) oder bei Frau Zintchenko (1. Stock, Zimmer 01.342) möglich. Bringen Sie dazu eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung mit.

Servicezeiten:

Herr Bayer Raum 01.330 Mo – Do 09:00 – 12:00, 13:00 – 15:00
Frau Zintchenko Raum 01.342 Montag

Mittwoch

Freitag

 

09:00 – 11:00

13:00 – 15:00

09:00 – 11:00

n. V.: zintchenko@math.fau.de

2. Warum kann ich mich nicht einloggen?

Sollten Sie sich nicht einloggen können, überprüfen Sie bitte folgendes:

  • Bei der Eingabe des Passwortes können Sie unten in der Mitte das Layout Ihrer Tastatur anpassen (Default ist US).
  • Überprüfen Sie nach Eingabe des Accountnamens, ob Bedienungshilfen (unten rechts: blauer Kreis mit weißer Figur) deaktiviert sind.
  • Ggf. Quota überschritten: siehe hier.
  • Sollten Sie dennoch Probleme mit dem Login haben, melden Sie sich im Zimmer 01.330 oder telefonisch unter 67335

Ubuntu

1. Wie kann ich mit einer US-Tastatur Umlaute eintippen?

Das funktioniert am besten mit der Compose-Taste:  Verwendung der Compose-Taste.

Da auf Tastaturen normalerweise keine solche Taste existiert, kann man Ubuntu anweisen, eine andere Taste (die man sonst nicht braucht) zur Compose-Taste zu machen. Dazu öffnet man das Dash (Windows-Taste) und sucht die Einstellung Keyboard. Dort kann unter dem Tab Shortcuts auf Typing klicken. Hier kann man den Compose Key einstellen.

2. Wie finde ich unter Ubuntu weitere Programme?

Die Standard-Benutzeroberfläche ist jetzt Unity. Beim Auffinden von Programmen hilft das Dash:

  • Das Dash wird mit der Windows-Taste aufgerufen. Alternativ kann man auch das Ubuntu-Logo in der linken oberen Bildschirmecke anklicken.
  • Im Dash werden bereits Standardprogramme (z.B. Firefox, Thunderbird) zum Starten angeboten.
  • In der Dash-Suchleiste kann man aber auch einfach nach Anwendungen etc. suchen (z.B. „mail“, „web“, „terminal“, „document“).
  • Es ist auch möglich, sich über den „More Apps“-Button überall hin durchzuklicken.
  • Die „Taskleiste“ befindet sich am linken Bildschirmrand. Ist sie ausgeblendet, fährt man mit dem Mauszeiger an den linken Rand, um sie wieder einzublenden.
  • Benutzt man ein Programm öfter, lohnt es sich, das Programm in der Taskleiste zu verankern: Rechtsklick auf das Symbol in der Leiste, „Keep in Launcher“ anwählen.
  • Wenn Sie das Terminal benutzen, können Sie mit Ctrl+Alt+t direkt ein Gnome-Terminal öffnen.

Mail

1. Welche Emailprogramme kann ich benutzen und wie konfiguriere ich sie?

  • Thunderbird Einstellungen:
Outgoing Server mail.math.fau.de
Port 587
Connection Security STARTTLS
Authentication Method Normal Password
Server Settings imap.math.fau.de
Port 143
Connection Security STARTTLS
Beim ersten Starten stets Confirm Security Exception wählen

Der Webmailer wird empfohlen, da er mit jedem Browser und von überall her benutzt werden kann, desweiteren ist dadurch eine Einrichtung nicht erforderlich.

2. Wie kann ich Emailweiterleitungen einrichten?

Sollten Ihnen die nachfolgenden Informationen nicht zur Einstellung der Weiterleitung/ Abwesenheitsmeldung genügen, oder treten weitere Probleme auf, wenden Sie sich bitte an: problems@math.fau.de

 

Roundcube Webmail – Nachrichten weiterleiten

Möchten Sie die Nachrichten Ihres E-Mail Kontos automatisch an eine bestimmte E-Mail Adresse weiterleiten, gehen Sie wie folgt vor:

  • Rechts oben finden Sie ein Symbol für Einstellungen. Klicken Sie auf dieses.

  • Danach wird auf der linken Seite ein Menü mit verschiedenen Bereichen angezeigt. Klicken Sie auf  „Servereinstellungen“.
  • Unter dem Reiter Filter sehen Sie dann ihre verschiedenen Filter.
  • Hier: Unten links auf das Plus „Filter hinzufügen“.
  • Geben Sie einen eindeutigen Filternamen ein.
  • Unter „Für eingehende Nachrichten“ klicken Sie den Punkt „alle Nachrichten“ an.
  • Unter „…führe folgende Aktionen aus“ wählen Sie im linken Optionsbutton „Nachricht umleiten an“ aus. In das Textfeld tragen Sie die E-Mail Adresse ein, an die die Nachrichten umgeleitet werden sollen.
  • Achten Sie darauf, dass der Haken „Filter aktiviert“  gesetzt ist und Ihr Filter somit angewendet wird. Mit einem Klick auf „Speichern“ wird Ihr neuer Filter erstellt.

Am Ende der Filterliste erscheint der neue Filter. Wählen Sie ihn aus (rot markiert) und verschieben („Nach oben“-Symbol über der Filterliste) Sie ihn in der Reihenfolge der Filterlist an die entsprechende Position. Um den Filter wieder zu deaktivieren, entfernen Sie den Haken „Filter aktivieren“ und klicken Sie auf „Speichern“.

Wichtiger Hinweis: Um Komplikationen in der Anwendung der Filter des Webmailers zu vermeiden, deaktivieren oder löschen Sie bitte die veraltete Filterregel. Nach dem Weiterleitungsfilter sind alle nachfolgenden Regeln in Ihren Filtereinstellungen deaktiviert! Sollen diese angewendet werden, müssen sie weiter nach oben verschoben werden.

Quelle: www.rz.uni-greifswald.de

Roundcube Webmail – Vacation Mail einrichten

Um eine Vacationmail einzurichten, gehen Sie wie folgt vor:

  • Rechts oben finden Sie ein Symbol für Einstellungen. Klicken Sie auf dieses.

  • Danach wird auf der linken Seite ein Menü mit verschiedenen Bereichen angezeigt. Klicken Sie auf  „Servereinstellungen“
  • Unter dem Reiter Filter sehen Sie dann ihre verschiedenen Filter
  • Geben Sie einen eindeutigen Filternamen ein.
  • Unter „Für eingehende Nachrichten“ klicken Sie den Punkt „alle Nachrichten“ an.
  • Unter „…führe folgende Aktionen aus“ wählen Sie im linken Optionsbutton „Mit Nachricht antworten“ aus.
  • Schreiben Sie einen Nachrichteninhalt und eventuell einen Nachrichtenbetreff.
  • (optional) Unter „Wie oft sollen Nachrichten gesendet werden (in Tagen):“ können Sie einstellen, nach wie vielen Tagen der Absender die Vacation Mail von Ihnen erhält, egal wie viele Emails er Ihnen in diesem Zeitraum sendet.
  • Achten Sie darauf, dass das Häkchen bei „Filter aktiviert“ gesetzt ist.
  • Klicken Sie auf Speichern. Der Filter gilt ab diesem Zeitpunkt.

Hinweis: Löschen Sie diesen Autoresponder nach Ihrer Abwesenheit nicht, sondern schalten Sie ihn mit einem Häkchen bei „Filter aktiviert“ einfach ab. So können Sie ihn für den späteren Gebrauch einfach wieder einschalten.

Drucker

1. Kann man doppelseitig drucken?

Jeder Drucker kann auch doppelseitig drucken (printer-nn-ds).

2. Kann man farbig drucken?

Die Drucker printer-68, printer-81 und printer-82 können ausserdem farbig drucken (printer-nn-color bzw. printer-nn-color-ds).

3. Kann man Folien bedrucken?

Ja, das ist möglich, zunächst nur an einem Lexmark-Drucker. Dabei geht man wie folgt vor:

  • Man öffnet zunächst das manuelle Fach vorne am Drucker, zieht es aus und klappt es auf.
  • Dann wird die Folie mit Rand nach rechts bis zur Markierung eingeschoben.
  • Im Dokumentenbetrachter wählt man dann unter „paper source“ das manuelle Fach und unter „paper type“ transparencies aus.
  • Danach schickt man den Druckauftrag ab. Nun sollte der Lexmark einen Piepton abgeben.
  • Am Display des Druckers drückt man unter „status/supplies“ (unten links): Do not prompt, paper loaded.

4. Wie druckt man .docx Dateien aus?

Möchte man aus dem Programm Libre Office Dateien mit der Endung .docx drucken, geht man wie folgt vor:

  1. Klicken Sie unter File auf „Export as PDF…„,
  2. Dann auf „Export„. Wählen Sie nun den Speicherort aus.
  3. Danach öffnen Sie die .pdf Datei mit evince oder okular und drucken wie gewohnt die Datei aus.

5. Wie breche ich eigene Druckaufträge ab?

Möchte man einen Druckauftrag, den man schon an den Drucker gesendet hat, löschen, geht man wie folgt vor:

  1. Klicken Sie oben links im Launcher auf das Ubuntu-Symbol und geben dort anschließend printing ein.
  2. Klicken Sie darauf – es öffnet sich ein Fenster mit den verfügbaren Druckern.
  3. Wählen Sie in der Programmleiste den Reiter „Printer“ aus und klicken Sie anschließend auf „View Print Queue“
  4. In dem sich öffnenden Fenster werden nun alle Printjobs angezeigt, die gedruckt werden, bzw. in der Warteschleife hängen.
  5. Hier wählen Sie nun Ihren Job aus und können ihn löschen.

 

Programme

1. Warum meldet der Acrobat Reader, dass ich zu wenig Platz auf der Festplatte habe?

Dabei handelt es sich um einen Fehler im Acrobat Reader. Die home-Verzeichnisse liegen auf einem momentan 30 Terabyte grossen Dateisystem. Beim Versuch, den freien Platz dort zu ermitteln, läuft ein 32-Bit Zähler über. Das Betriebssytem warnt zwar davor, Adobe interpretiert die Warnung aber falsch.

Lösung: Datei auf der lokalen Festplatte (z.B. in „/tmp“) abspeichern und dann ins home-Verzeichnis verschieben. Oder statt Acroread einen anderen PDF Viewer benutzen, wie z.B. evince oder okular.

2. Wie kann ich Mathematica starten, ohne selbst eine Lizenz zu besitzen?

Man muss Mathematica nur den Lizenzserver des RRZE mitteilen. Dazu klickt man auf „Other ways to activate“, dann „Connect to a network license server“ und trägt

license2.rrze.uni-erlangen.de

in das Textfeld ein. Bestätigen mit „Activate“ und die Lizenzbedingungen annehmen.

3. Was mache ich, wenn Firefox nicht startet bzw. eine Fehlermeldung beim Start anzeigt?

Dies kann verschiedene Ursachen haben:

  • Bei Studenten: Sie verbrauchen mehr als 3 GB in Ihrem Home !
    Lösung: Mit Ctrl-Alt-F1 wechseln Sie zu einer virtuellen Console. Dort loggen Sie sich ein und löschen unnötige Dateien. Mit dem Befehl „du -sh .“ kann die Quota abgefragt werden.
    Genaue Anleitung
  • Eine Session wurde nicht regelkonform geschlossen.
    Lösung: Wechseln Sie mit „cd .mozilla/firefox/xxx.default/“ (xxx=Name des Ordners) in das Mozillaverzeichnis und löschen Sie mit „rm -r .parentlock“ die verantwortliche Datei .parentlock.
  • Das Profil ist beispielsweise durch einen Absturz beschädigt worden.
    Lösung: Firefox muss geschlossen sein. Öffnen Sie im Terminal den Profilmanager mit „firefox -ProfileManager“ und erstellen Sie ein neues Profil. Gespeicherte Bookmarks können Sie über „Bookmarks/Show All Bookmarks/Import and Backup/Restore/Choose File…“ verwalten und importieren: Gehen Sie dabei in „.mozilla/firefox/xxx.default/bookmarkbackups/“ und wählen Sie eine Datei aus.

4. Ist Latex kostenlos und gibt es Latex auch für andere Betriebssyteme?

Ja und ja, einfach „latex BETRIEBSSYSTEM“ googlen. Dort wird man fündig.
Weitere Informationen rund um Latex unter www.ctan.org.
Eine Übersicht über Befehle u.ä. findet sich auf http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfe:TeX.

5. Kann ich die Farbpalette des Terminals ändern?

Beim standartmäẞig verwendeten gnome-terminal (Ctrl-Alt-t) kann in der Menüleiste auf Edit und dann auf Profile Preferences geklickt werden, damit sich sich ein neues Fenster öffnet. Im Reiter Colors kann man die gewünschten Anpassungen durchführen. Die meisten Konsolenanwendungen verwenden das in diesem Fenster anpassbare Farbschema.

Webseite

1. Wo finde oder erstelle ich (neue) Ankündigungen?

Es sind keine Ankündigungen mehr über das alte Ankündigungsskript möglich.

Benutzen Sie bitte hierfür den Kalender des Departments.

Einen Frontend-Account hierfür erhalten Sie bei neuss@math.fau.de.

Am Department Mathematik ist ein Caldav-Server eingerichtet. Dies ist eine Netz-Applikation, die mit Kalenderprogrammen (Thunderbird/Lightning, Evolution, AppleCalendar, Microsoft Outlook, …) verschiedener Art kommuniziert und Kalender bereitstellt, die von den Nutzern in ihren persönlichen Kalender integriert werden können.

Sicherungskopien

Das zfs

Neben diverser Datensicherungen nutzen wir seit einiger Zeit zfs. Damit steht jedem User jederzeit ein Abbild seines HOME-Verzeichnisses zur Verfügung. Um auf die alten Dateien zugreifen zu können, muss wie folgt vorgegangen werden:

  • Im Verzeichnis der Angestellten bzw. Studierenden existiert ein Ordner .zfs/snapshot. Dieser ist nicht sichtbar, das bedeutet insbesondere, dass man nur aus dem Terminal darauf zugreifen kann und nicht mittels des Filebrowsers:Für Mitarbeitende:
    cd /home/staff/.zfs/snapshot

    Für Studierende:

    cd /home/stud/.zfs/snapshot
  • Hier findet man nun Abbilder des HOME-Verzeichnisses zu verschiedenen Zeitpunkten. Backups werden einmal pro Stunde, pro Tage und pro Woche durchgeführt. Nach der Art des Backups richtet sich auch der Zeitraum, für den sie gespeichert werden. Die stündlichen Backups werden bspw. eine Woche, die wöchentlichen ein halbes Jahr aufgehoben. Es wird immer der Zustand des HOMEs gespeichert, wie er zum Zeitpunkt des Backups vorhanden ist. Werden also innerhalb einer Stunde Änderungen vorgenommen, können diese nicht wieder aufgerufen werden. Das Format der Snapshots ist hierbei: Jahr-Monat-Tag-StundeMinuteSekunde. Möchte man als Angestellter zum Beispiel an Daten im HOME-Verzeichnis des wöchentlichen Backups vom 10.08.2013, ist die Eingabe also:
    cd snap-weekly-1-2013-08-10-030146
    

    Anschließend begibt man sich in das eigene HOME-Verzeichnis:

    cd /home/staff/.zfs/snapshot/snap-weekly-1-2013-08-10-030146/username

    Dort finden sich nun  alle Dateien im Zustand diesen Tages.

  • Vorsicht! Auf den CIP-Rechnern und teilweise auf den Rechnern der Mitarbeiter gibt es ein neues System. Hier werden die Snapshots alle sechs Stunden erstellt. Die Vorgehensweise zur Datenwiedererstellung ist diesselbe, jedoch heißen die Snapshots nicht mehr snap-weekly-1-2013-08-10-030146, sondern auto-20190820-060000. Das neue Format ist also auto-DATUM-UHRZEIT.

 

 

Wiederherstellung von Dateien

Es handelt sich nur um Abbilder. Das heißt, dass in dem Ordner .zfs/snapshot/snap-weekly-1-2013-08-10-030146 keine Datei geändert werden, sondern nur gelesen werden kann. Was aber möglich ist, ist Dateien aus dem  Snapshot in ein anderes Verzeichnis zu kopieren, um sie dann dort normal zu verwenden.

cp /home/staff/.zfs/snapshot/snap-weekly-1-2013-08-10-030146/username/testdatei   /home/staff/username/testdatei_2013-08-10

Alternativ

cp /home/staff/.zfs/snapshot/snap-weekly-1-2013-08-10-030146/username/testdatei   ~/testdatei_2013-08-10

Nützliches

  • Möchte man sehen, wie sich die Versionen einer Datei  zu verschiedenen Zeitpunkten unterscheiden, so geht das mit dem Befehl diff:
    diff testdatei1 testdatei2 | less

    Wenn man das Ergebnis aber in eine Datei umleiten möchte:

    diff testdatei1 testdatei2 > differenzen

    Im folgenden Beispiel vergleicht man also  die Testdatei1 aus dem Backup mit einer im HOME-Verzeichnis liegenden testdatei2.  Mit Hilfe des diff-Befehls werden die Dateien Zeile für Zeile miteinander verglichen; anschließend werden die Unterschiede angegeben.

    diff /home/staff/.zfs/snapshot/snap-weekly-1-2013-08-10-030146/username/testdatei1 ~/testdatei2 |less
  • Legen Sie sich einen Symlink in Ihrem HOME-Verzeichnis an:

    ln -s /home/staff/.zfs/snapshot/snap-weekly-latest/username backup-snap-daily

Sonstiges

1. Gibt es Beamer und was muss man beachten?

Grundsätzlich administriert die Haustechnik (Tel.: 27777) die Beamer in den Übungsräumen und Hörsälen.

Scheinbar spielt die Reihenfolge (Beamer hochfahren, Anschluss, …) eine Rolle. Darum folgende Reihenfolge einhalten:

  • Beamer und Laptop anschalten/hochfahren;
  • Sind beide hochgefahren, kann der Beamer angestöpselt werden;

2. Mein Problem ist nicht aufgeführt. Was soll ich tun?

Schreiben Sie bitte eine Email an problems@math.fau.de.

 

3. Glossar

Account

Ein Benutzerkonto auf einem „UNIX“-System. Es besteht mindestens aus dem Paar Benutzername/Benutzer-ID, auch bezeichnet als Login und UID.

BSD

Berkeley Software Distribution
Familie von meist freien Unix-Derivaten wie FreeBSD, OpenBSD oder NetBSD.

Bash

(Bourne-again shell) ist die Standard-Shell in vielen Unix- und Linux-Systemen.
Anders als die PowerShell/PowerShell Core ist die bash nicht objektorientiert, sondern rein textbasiert.

C

ist die Programmiersprache, in der der plattformunabhängige Anteil des Linux-Kernels und ein Großteil der Applikationen entwickelt wurden.

CLI

(Command Line Interface). Ein Programm, das dem Benutzer die Möglichkeit bietet, dem Betriebssystem Anweisungen zu erteilen. Unter Linux findet sich das CLI in Form der verschiedenen Shell-Implementierungen wieder.

Compiler

Ein Compiler dient zur Erstellung von Programmen, genauer, zur Übersetzung von Quelltext in Objektdateien.

Copy-On-Write

beschreibt die Funktion von Dateisystemen, Blöcke nicht direkt zu überschreiben, sondern eine Kopie der neuen Daten in einem anderen freien Block abzulegen. Nachdem ein neuer Block erfolgreich abgespeichert wurde, wird der entsprechende Zeiger angepasst. Sollte das System während eines Schreibvorgangs abstürzen, entsteht somit kein inkonsistenter Zustand des Dateisystems. Ausschließlich die in dem Moment geschriebenen Daten gehen verloren, währenddessen die vorherige Version des Blocks noch unverändert ist. Darüber hinaus ermöglicht dieses Konzept das schnelle und einfache Anlegen von Snapshots.

CPU

(Central Processing Unit). Der primäre Mikroprozessor. Ein Prozessor ist ein (meist sehr stark verkleinertes und meist frei) programmierbares Rechenwerk, also eine Maschine oder eine elektronische Schaltung, die gemäß übergebenen Befehlen andere Maschinen oder elektrische Schaltungen steuert.

Dataset

bezeichnet ZFS-Dateisysteme, Volumes und Snapshots. Datasets sind in einer Vererbungshierarchie organisiert und immer einem bestimmten zpool zugeordnet. Sie dienen der Strukturierung von Pools und ermöglichen eine Anpassung an verschiedene Anforderungen. Durch das Setzen von Parametern können die Komprimierung, der Prüfsummenalgorithmus, die logische Blockgröße und viele weitere Funktionen und Eigenschaften für jedes Dataset einzeln verändert werden. Alle Datasets teilen sich den Speicher des gesamten Pools und sind deshalb nicht als Partition mit eigenem Speicherbereich anzusehen.

Dämonprozesse

Prozesse, die im Hintergrund ablaufen und in den meisten Fällen spezielle Dienste verrichten.

Device

Eine Geräteschnittstelle, die unter Linux als Gerätedatei im virtuellen Dateisystem vorhanden ist. Diese Dateien liegen unterhalb des Verzeichnisses /dev.

ext2/ext3/ext4

Die primär unter Linux eingesetzten Dateisysteme. Das neuere ext3 unterstützt dabei, im Gegensatz zu ext2, Journaling, ist aber abwärtskompatibel. Man kann mit einem ext2-Treiber also immer noch auf eine ext3-Partition zugreifen. ext4 ist eine Weiterentwicklung von ext3.

FIFO

(First-In-First-Out). Eine FIFO ist eine Warteschlange. In sie werden Daten hineingeschrieben, die in derselben Reihenfolge wieder ausgelesen werden müssen.

Firewall

Ein Rechner, oder Anwendung die das lokale Netz vor Angriffen aus dem Internet schützt.

FQDN

(Fully Qualified Domain Name). Der volle Domainname eines Systems, bestehend aus Hostname und Domäne. Der vollständige Name einer Domain wird als Fully Qualified Domain Name (FQDN) bezeichnet. Der Domain-Name ist in diesem Fall eine absolute Adresse.
Der FQDN www.example.com. ergibt sich durch: 3rd-level-label. 2nd-level-label. Top-Level-Domain(com).
und lautet damit: www.example.com

FTP

(File Transfer Protocol). Ein Protokoll für die Kommunikation mit Dateiservern.

GPL

(GNU General Public License). Lizenz, unter der Linux und viele andere freie Software vertrieben wird.

HTTP (HyperText Transfer Protocol).

Ein Protokoll, das die Interaktion mit Webservern beschreibt.

HTTPS

HTTPS (HTTP Secure) ist eine verschlüsselte Version des HTTP-Protokolls. Meistens nutzt es SSL (en-US) oder TLS, um die gesamte Kommunikation zwischen einem Client und einem Server zu verschlüsseln. Diese sichere Verbindung erlaubt Clients, sicher sensible Daten mit dem Server auszutauschen, zum Beispiel Banking-Aktivitäten oder Online-Shopping.

Interpreter

Ein Interpreter führt ein in einer Programmiersprache geschriebenes Skript aus, ohne dass es vorher explizit kompiliert werden müsste.

ISO 9660

Dieser Standard beschreibt ein Dateisystem für CD-ROMs und DVDs. Typische Merkmale des Standards sind zum Beispiel Beschränkungen in der Länge von Dateinamen. Außerdem gibt es keine Informationen zu Dateieigentümern und Rechten.

Journaling

Bei Journaling-Dateisystemen wird jede Transaktion protokolliert, so dass nach einem Crash die oft aufwendige Reparatur des Dateisystems entfallen kann.

Kernel

Der Kernel ist die Kernkomponente des Betriebssystems und für wichtige Aufgaben wie die Prozess- und Speicherverwaltung oder die Hardwareunterstützung zuständig.

Kernel-Modul

Ladbare Kernel-Module (LKM) sind dynamisch in den Kernel integrierbare Komponenten, die oft einen Treibercode zur Verfügung stellen. Dank solcher LKMs kann oftmals auf die Rekompilierung des Kernels verzichtet werden.

Kernelspace

Speicherbereich im RAM für den Kernel und alle Kernel-Module, wie beispielsweise Hardwaretreiber.

LKM

(Ladbares Kernel-Modul). Siehe Kernel-Modul.

Linux

ist ein Open-Source-Betriebssystem, welches auf dem Linux-Kernel (Betriebssystemkern) und einer freien GNU-Software basiert. Linux wurde 1991 von dem Finnen Linus Torvalds auf Basis des Betriebssystems UNIX entwickelt.

Multitasking

Mehrprozessfähigkeit. Es können mehrere Programme parallel ausgeführt werden.

Multiuser

Ein Mehrbenutzersystem oder Multiuser-System ist ein Betriebssystem, das die Möglichkeit bietet, Arbeitsumgebungen für verschiedene Benutzer bereitzustellen und voneinander abzugrenzen.

NFS

Das Network File System (NFS, auch Network File Service) – ist ein von Sun Microsystems entwickeltes Protokoll, das den Zugriff auf Dateien über ein Netzwerk ermöglicht.

NNTP

NNTP (Network News Transfer Protocol) ist ein Übertragungsprotokoll für Nachrichten in Newsgroups. Das Protokoll, das z.B. im Usenet verwendet wird.

NTP

Das Network Time Protocol (NTP) ist ein Standard zur Synchronisierung von Uhren in Computersystemen über paketbasierte Kommunikationsnetze. NTP verwendet das verbindungslose Transportprotokoll UDP oder das verbindungsbezogene TCP. Es wurde speziell entwickelt, um eine zuverlässige Zeitangabe über Netzwerke mit variabler Paketlaufzeit zu ermöglichen.

Open Source

Bewegung zur Förderung freier Software. Freie Software definiert sich durch ihre freie Nutzung sowie durch die Verfügbarkeit der Quelltexte.

Proxyserver

Ein Proxyserver ist ein Rechner zwischen vielen Clients und einem Server. Im Allgemeinen hat er die Aufgabe, Anfragen zu puffern, damit der Server nicht überlastet wird.

Prozess

Ein Prozess repräsentiert unter Linux idealerweise ein laufendes Programm. Hierzu gehört neben dem auszuführenden Programmcode auch eine Umgebung, die unter anderem Shellvariablen und Ähnliches enthält.

Pseudo-Dateisystem

Ein Dateisystem, das in der Regel in den Hauptspeicher ausgelagert wird und über eine Pseudo-Schnittstelle zu benutzen ist. Beispiele hierfür sind procfs und swapfs.

Quota

Disk Quota (englisch disk ‚Festplatte‘ und quota ‚Anteil‘, ‚Kontingent‘) wird die Begrenzung des Speicherplatzes auf Speichermedien, wie etwa Festplatten, für einen einzelnen Benutzer oder eine Gruppe von Benutzern genannt. Speicherplatzbegrenzung für Benutzer

RAM

(Random Access Memory). Der Hauptspeicher.

ROM

(Read Only Memory). Ein Speicher, der in der Regel nur einmal beschrieben wird und beispielsweise für die Unterbringung des BIOS auf dem Mainboard installiert ist.

SMB

Ein Protokoll für Dateifreigaben in einem Netzwerk, das hauptsächlich in der Windows-Welt genutzt wird.

SMTP

(Simple Mail Transfer Protocol). Das Standardprotokoll, um E-Mails zu verschicken.

Snapshot

hält den Zustand eines Dateisystems zu einem bestimmten Zeitpunkt fest. Werden Daten im Dateisystem verändert, so wird sowohl die aktuelle, als auch die Version des Snapshots aufgehoben. Zu einem späteren Zeitpunkt kann entweder der Zustand des Snapshots wiederhergestellt oder auf einzelne Daten des Snapshots zugegriffen werden.

Secure Shell (SSH)

ist ein Protokoll und zugehörige Client- und Serverprogramme zur Herstellung einer verschlüsselten Netzwerkverbindung. SSH ermöglicht die gegenseitige Authentifizierung und eine verschlüsselte Datenübertragung. SSH war ursprünglich für Unix-basierte System; inzwischen gibt es auch Implementierungen für Windows u.a.

Swap

Auf die Festplatte ausgelagerter Hauptspeicher

Syscall

Ein System-Call, also ein Aufruf von speziellen Kernel-Funktionen durch ein Programm, das im Userspace läuft.

TCP/IP

Transmission Control Protocol/Internet Protocol
Die „TCP/IP“-Protokollfamilie beinhaltet eine Reihe wichtiger Protokolle zur Netzwerkkommunikation.
Das Transmission Control Protocol (TCP, deutsch Übertragungssteuerungsprotokoll) ist ein Netzwerkprotokoll, das definiert, auf welche Art und Weise Daten zwischen Netzwerkkomponenten ausgetauscht werden sollen.
Im Unterschied zum verbindungslosen UDP (englisch User Datagram Protocol) stellt TCP eine Verbindung zwischen zwei Endpunkten einer Netzverbindung (Sockets) her. Auf dieser Verbindung können in beide Richtungen Daten übertragen werden. TCP setzt in den meisten Fällen auf das IP (Internet-Protokoll) auf, weshalb häufig (und oft nicht ganz korrekt) auch vom „TCP/IP-Protokoll“ die Rede ist.

Ubuntu

auch Ubuntu Linux, ist eine Linux-Distribution, die auf Debian basiert. Der Name Ubuntu bedeutet auf Zulu etwa „Menschlichkeit“ und bezeichnet eine afrikanische Philosophie. Die Entwickler verfolgen mit dem System das Ziel, ein einfach zu installierendes und leicht zu bedienendes Betriebssystem mit aufeinander abgestimmter Software zu schaffen.

Userspace

Speicherbereich im RAM, der für alle Programme und Daten genutzt wird, die nichts direkt mit dem Kernel zu tun haben. Diese Programme haben damit keinen Zugriff auf den Speicherbereich des Kernels.

VFS

(Virtual File System). Das virtuelle Dateisystem stellt das Grundsystem zur Dateisystemverwaltung dar. Alle anderen Dateisysteme werden an sogenannten Mountpoints integriert und sind somit transparent für den Benutzer.

WLAN

(Wireless LAN). Stellt Netzwerke über Funkverbindungen her.

X11

Das X-Window-System 11 Release 7 (X11R7) stellt eine grafische Oberfläche für Unix-Systeme bereit.

Zombie-Prozess

Ein Prozess, der bereits beendet ist, aber trotzdem noch im Speicher vorgehalten wird. Der Elternprozess kann so später immer noch das versäumte Auswerten des Rückgabestatus des Zombies vornehmen.

ZFS

ZFS ist ein von Sun Microsystems entwickeltes transaktionales Dateisystem.

zpool

ZFS zpool – In der Praxis werden zunächst aus physischen Datenträgern (eigentlich Datenspeicher-Geräten) logische Einheiten – sogenannte Pools (bzw. zPools) – gebildet, welche optional auch ausfallsicher ausgelegt sein können. Um einen Pool über mehrere Festplatten zu erzeugen und auf diesem eine Partition anzulegen, werden lediglich zwei einfach strukturierte Befehle benötigt. Das Partitionieren, Aufbauen des logischen Volumens und schließlich das Einhängen ins bestehende Dateisystem werden automatisch erledigt.

Rechnerbetreuung Glossar
Account Ein Benutzerkonto auf einem „UNIX“-System. Es besteht mindestens aus dem Paar Benutzername/Benutzer-ID, auch bezeichnet als Login und UID. BSD Berkeley Software Distribution Familie von meist freien Unix-Derivaten wie FreeBSD, OpenBSD oder NetBSD. Bash (Bourne-again shell) ist die Standard-Shell in vielen Unix- und Linux-Systemen. Anders als die PowerShell/PowerShell Core ist die bash nicht objektorientiert, sondern rein textbasiert. C ist die Programmiersprache, in der der plattformunabhängige Anteil des Linux-Kernels und ein Großteil der Applikationen entwickelt wurden. CLI (Command Line Interface). Ein Programm, das dem Benutzer die Möglichkeit bietet, dem Betriebssystem Anweisungen zu erteilen. Unter Linux findet sich das CLI in Form der verschiedenen Shell-Implementierungen wieder. Compiler Ein Compiler dient zur Erstellung von Programmen, genauer, zur Übersetzung von Quelltext in Objektdateien. Copy-On-Write beschreibt die Funktion von Dateisystemen, Blöcke nicht direkt zu überschreiben, sondern eine Kopie der neuen Daten in einem anderen freien Block abzulegen. Nachdem ein neuer Block erfolgreich abgespeichert wurde, wird der entsprechende Zeiger angepasst. Sollte das System während eines Schreibvorgangs abstürzen, entsteht somit kein inkonsistenter Zustand des Dateisystems. Ausschließlich die in dem Moment geschriebenen Daten gehen verloren, währenddessen die vorherige Version des Blocks noch unverändert ist. Darüber hinaus ermöglicht dieses Konzept das schnelle und einfache Anlegen von Snapshots. CPU (Central Processing Unit). Der primäre Mikroprozessor. Ein Prozessor ist ein (meist sehr stark verkleinertes und meist frei) programmierbares Rechenwerk, also eine Maschine oder eine elektronische Schaltung, die gemäß übergebenen Befehlen andere Maschinen oder elektrische Schaltungen steuert. Dataset bezeichnet ZFS-Dateisysteme, Volumes und Snapshots. Datasets sind in einer Vererbungshierarchie organisiert und immer einem bestimmten zpool zugeordnet. Sie dienen der Strukturierung von Pools und ermöglichen eine Anpassung an verschiedene Anforderungen. Durch das Setzen von Parametern können die Komprimierung, der Prüfsummenalgorithmus, die logische Blockgröße und viele weitere Funktionen und Eigenschaften für jedes Dataset einzeln verändert werden. Alle Datasets teilen sich den Speicher des gesamten Pools und sind deshalb nicht als Partition mit eigenem Speicherbereich anzusehen. Dämonprozesse Prozesse, die im Hintergrund ablaufen und in den meisten Fällen spezielle Dienste verrichten. Device Eine Geräteschnittstelle, die unter Linux als Gerätedatei im virtuellen Dateisystem vorhanden ist. Diese Dateien liegen unterhalb des Verzeichnisses /dev. ext2/ext3/ext4 Die primär unter Linux eingesetzten Dateisysteme. Das neuere ext3 unterstützt dabei, im Gegensatz zu ext2, Journaling, ist aber abwärtskompatibel. Man kann mit einem ext2-Treiber also immer noch auf eine ext3-Partition zugreifen. ext4 ist eine Weiterentwicklung von ext3. FIFO (First-In-First-Out). Eine FIFO ist eine Warteschlange. In sie werden Daten hineingeschrieben, die in derselben Reihenfolge wieder ausgelesen werden müssen. Firewall Ein Rechner, oder Anwendung die das lokale Netz vor Angriffen aus dem Internet schützt. FQDN (Fully Qualified Domain Name). Der volle Domainname eines Systems, bestehend aus Hostname und Domäne. Der vollständige Name einer Domain wird als Fully Qualified Domain Name (FQDN) bezeichnet. Der Domain-Name ist in diesem Fall eine absolute Adresse. Der FQDN www.example.com. ergibt sich durch: 3rd-level-label. 2nd-level-label. Top-Level-Domain(com). und lautet damit: www.example.com FTP (File Transfer Protocol). Ein Protokoll für die Kommunikation mit Dateiservern. GPL (GNU General Public License). Lizenz, unter der Linux und viele andere freie Software vertrieben wird. HTTP (HyperText Transfer Protocol). Ein Protokoll, das die Interaktion mit Webservern beschreibt. HTTPS HTTPS (HTTP Secure) ist eine verschlüsselte Version des HTTP-Protokolls. Meistens nutzt es SSL (en-US) oder TLS, um die gesamte Kommunikation zwischen einem Client und einem Server zu verschlüsseln. Diese sichere Verbindung erlaubt Clients, sicher sensible Daten mit dem Server auszutauschen, zum Beispiel Banking-Aktivitäten oder Online-Shopping. Interpreter Ein Interpreter führt ein in einer Programmiersprache geschriebenes Skript aus, ohne dass es vorher explizit kompiliert werden müsste. ISO 9660 Dieser Standard beschreibt ein Dateisystem für CD-ROMs und DVDs. Typische Merkmale des Standards sind zum Beispiel Beschränkungen in der Länge von Dateinamen. Außerdem gibt es keine Informationen zu Dateieigentümern und Rechten. Journaling Bei Journaling-Dateisystemen wird jede Transaktion protokolliert, so dass nach einem Crash die oft aufwendige Reparatur des Dateisystems entfallen kann. Kernel Der Kernel ist die Kernkomponente des Betriebssystems und für wichtige Aufgaben wie die Prozess- und Speicherverwaltung oder die Hardwareunterstützung zuständig. Kernel-Modul Ladbare Kernel-Module (LKM) sind dynamisch in den Kernel integrierbare Komponenten, die oft einen Treibercode zur Verfügung stellen. Dank solcher LKMs kann oftmals auf die Rekompilierung des Kernels verzichtet werden. Kernelspace Speicherbereich im RAM für den Kernel und alle Kernel-Module, wie beispielsweise Hardwaretreiber. LKM (Ladbares Kernel-Modul). Siehe Kernel-Modul. Linux ist ein Open-Source-Betriebssystem, welches auf dem Linux-Kernel (Betriebssystemkern) und einer freien GNU-Software basiert. Linux wurde 1991 von dem Finnen Linus Torvalds auf Basis des Betriebssystems UNIX entwickelt. Multitasking Mehrprozessfähigkeit. Es können mehrere Programme parallel ausgeführt werden. Multiuser Ein Mehrbenutzersystem oder Multiuser-System ist ein Betriebssystem, das die Möglichkeit bietet, Arbeitsumgebungen für verschiedene Benutzer bereitzustellen und voneinander abzugrenzen. NFS Das Network File System (NFS, auch Network File Service) – ist ein von Sun Microsystems entwickeltes Protokoll, das den Zugriff auf Dateien über ein Netzwerk ermöglicht. NNTP NNTP (Network News Transfer Protocol) ist ein Übertragungsprotokoll für Nachrichten in Newsgroups. Das Protokoll, das z.B. im Usenet verwendet wird. NTP Das Network Time Protocol (NTP) ist ein Standard zur Synchronisierung von Uhren in Computersystemen über paketbasierte Kommunikationsnetze. NTP verwendet das verbindungslose Transportprotokoll UDP oder das verbindungsbezogene TCP. Es wurde speziell entwickelt, um eine zuverlässige Zeitangabe über Netzwerke mit variabler Paketlaufzeit zu ermöglichen. Open Source Bewegung zur Förderung freier Software. Freie Software definiert sich durch ihre freie Nutzung sowie durch die Verfügbarkeit der Quelltexte. Proxyserver Ein Proxyserver ist ein Rechner zwischen vielen Clients und einem Server. Im Allgemeinen hat er die Aufgabe, Anfragen zu puffern, damit der Server nicht überlastet wird. Prozess Ein Prozess repräsentiert unter Linux idealerweise ein laufendes Programm. Hierzu gehört neben dem auszuführenden Programmcode auch eine Umgebung, die unter anderem Shellvariablen und Ähnliches enthält. Pseudo-Dateisystem Ein Dateisystem, das in der Regel in den Hauptspeicher ausgelagert wird und über eine Pseudo-Schnittstelle zu benutzen ist. Beispiele hierfür sind procfs und swapfs. Quota Disk Quota (englisch disk ‚Festplatte‘ und quota ‚Anteil‘, ‚Kontingent‘) wird die Begrenzung des Speicherplatzes auf Speichermedien, wie etwa Festplatten, für einen einzelnen Benutzer oder eine Gruppe von Benutzern genannt. Speicherplatzbegrenzung für Benutzer RAM (Random Access Memory). Der Hauptspeicher. ROM (Read Only Memory). Ein Speicher, der in der Regel nur einmal beschrieben wird und beispielsweise für die Unterbringung des BIOS auf dem Mainboard installiert ist. SMB Ein Protokoll für Dateifreigaben in einem Netzwerk, das hauptsächlich in der Windows-Welt genutzt wird. SMTP (Simple Mail Transfer Protocol). Das Standardprotokoll, um E-Mails zu verschicken. Snapshot hält den Zustand eines Dateisystems zu einem bestimmten Zeitpunkt fest. Werden Daten im Dateisystem verändert, so wird sowohl die aktuelle, als auch die Version des Snapshots aufgehoben. Zu einem späteren Zeitpunkt kann entweder der Zustand des Snapshots wiederhergestellt oder auf einzelne Daten des Snapshots zugegriffen werden. Secure Shell (SSH) ist ein Protokoll und zugehörige Client- und Serverprogramme zur Herstellung einer verschlüsselten Netzwerkverbindung. SSH ermöglicht die gegenseitige Authentifizierung und eine verschlüsselte Datenübertragung. SSH war ursprünglich für Unix-basierte System; inzwischen gibt es auch Implementierungen für Windows u.a. Swap Auf die Festplatte ausgelagerter Hauptspeicher Syscall Ein System-Call, also ein Aufruf von speziellen Kernel-Funktionen durch ein Programm, das im Userspace läuft. TCP/IP Transmission Control Protocol/Internet Protocol Die „TCP/IP“-Protokollfamilie beinhaltet eine Reihe wichtiger Protokolle zur Netzwerkkommunikation. Das Transmission Control Protocol (TCP, deutsch Übertragungssteuerungsprotokoll) ist ein Netzwerkprotokoll, das definiert, auf welche Art und Weise Daten zwischen Netzwerkkomponenten ausgetauscht werden sollen. Im Unterschied zum verbindungslosen UDP (englisch User Datagram Protocol) stellt TCP eine Verbindung zwischen zwei Endpunkten einer Netzverbindung (Sockets) her. Auf dieser Verbindung können in beide Richtungen Daten übertragen werden. TCP setzt in den meisten Fällen auf das IP (Internet-Protokoll) auf, weshalb häufig (und oft nicht ganz korrekt) auch vom „TCP/IP-Protokoll“ die Rede ist. Ubuntu auch Ubuntu Linux, ist eine Linux-Distribution, die auf Debian basiert. Der Name Ubuntu bedeutet auf Zulu etwa „Menschlichkeit“ und bezeichnet eine afrikanische Philosophie. Die Entwickler verfolgen mit dem System das Ziel, ein einfach zu installierendes und leicht zu bedienendes Betriebssystem mit aufeinander abgestimmter Software zu schaffen. Userspace Speicherbereich im RAM, der für alle Programme und Daten genutzt wird, die nichts direkt mit dem Kernel zu tun haben. Diese Programme haben damit keinen Zugriff auf den Speicherbereich des Kernels. VFS (Virtual File System). Das virtuelle Dateisystem stellt das Grundsystem zur Dateisystemverwaltung dar. Alle anderen Dateisysteme werden an sogenannten Mountpoints integriert und sind somit transparent für den Benutzer. WLAN (Wireless LAN). Stellt Netzwerke über Funkverbindungen her. X11 Das X-Window-System 11 Release 7 (X11R7) stellt eine grafische Oberfläche für Unix-Systeme bereit. Zombie-Prozess Ein Prozess, der bereits beendet ist, aber trotzdem noch im Speicher vorgehalten wird. Der Elternprozess kann so später immer noch das versäumte Auswerten des Rückgabestatus des Zombies vornehmen. ZFS ZFS ist ein von Sun Microsystems entwickeltes transaktionales Dateisystem. zpool ZFS zpool – In der Praxis werden zunächst aus physischen Datenträgern (eigentlich Datenspeicher-Geräten) logische Einheiten – sogenannte Pools (bzw. zPools) – gebildet, welche optional auch ausfallsicher ausgelegt sein können. Um einen Pool über mehrere Festplatten zu erzeugen und auf diesem eine Partition anzulegen, werden lediglich zwei einfach strukturierte Befehle benötigt. Das Partitionieren, Aufbauen des logischen Volumens und schließlich das Einhängen ins bestehende Dateisystem werden automatisch erledigt.

 

4. Passwortgenerator (Seite reload für neues Passwort):

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Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg